Speicher für Balkonkraftwerk: Welche Größe passt?

Meist reichen 1 bis 2 kWh pro Kilowatt Modulleistung. Mehr Kapazität bringt nur etwas, wenn du den Überschuss auch wirklich hast und abends verbrauchst.

Stand: 06.11.2026

Die Faustregel

Häufig genannt wird eine Obergrenze von etwa 1,5 kWh Speicher pro 1 kWp Modulleistung, die auf die HTW Berlin zurückgeführt wird. Für eine Anlage mit rund 1.000 Wp landet man damit bei etwa 1,5 bis 2 kWh. Viele aktuelle Geräte starten ohnehin bei rund 2 kWh.

Die erste Kilowattstunde bringt am meisten. Wir haben das im Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin nachgestellt: 800 Wp senkrecht nach Süden, 3.000 kWh Verbrauch.

SpeicherVermiedener Netzstrom pro JahrNutzungsgrad
ohne384 kWh69 %
0,5 kWh483 kWh87 %
1 kWh514 kWh93 %
2 kWh531 kWh96 %

Von 1 auf 2 kWh kommen hier nur noch 17 kWh pro Jahr dazu. Bei kleinen Anlagen lohnt große Kapazität also kaum. Bei 2.000 Wp sieht das anders aus, weil viel mehr Überschuss anfällt.

Zwei Größen entscheiden: wie viel Strom mittags übrig bleibt und wie viel du abends und nachts brauchst. Ein Speicher, der im Sommer jeden Tag voll wird und nachts leer läuft, arbeitet gut. Ein großer Speicher, der nur halb voll wird, kostet nur Geld.

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Hast du schon ein Balkonkraftwerk, lies unseren Ratgeber zum Nachrüsten.

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